Archiv des Autors: skindler

Heckgepäckträger am Hochdach

Es war mir sehr wichtig, für den Träger eine Befestigung zu finden, ohne das Fahrzeug anzubohren. Dazu bieten sich die Haubenscharniere und die hinteren M10 Gewinde im Spriegel an, über den das Dach befestigt ist. Für die untere Befestigung habe ich zwei Scharniere 200 x 35 eingesetzt, bei denen die Bolzen durch M 5 Schrauben ersetzt wurden. Die untere Hälfte ist auf 70 mm gekürzt, etwas abgewinkelt und mit zwei Bohrungen versehen, entsprechend dem Lochabstand der Haubenscharniere. Sie werden dann mit den Haubenscharnieren an die Karosserie geschraubt. Die oberen Hälften der Scharniere werden dem Rohrdurchmesser (25 mm) angepasst und vernietet. Die Befestigung auf dem Dach besteht aus einem Flacheisen, auf dem 4 Laschen angeschweißt wurden. Weiterhin kamen Teile von einem Heckfahrradträger zum Einsatz, der an der Heckklappe von Kombifahrzeugen befestigt wurde. Details sind deutlich auf den Fotos zu sehen. Um an den Träger zu gelangen, verwende ich eine Teleskopleiter. Die letzten Fotos zeigen die Kombination Kajakhalter und Gepäckträger.

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Schlafkomfort im Hochdach verbessern

Um den Schlafkomfort im Hochdach etwas zu verbessern, habe ich 15 mm starke
Isomatten unter die Matratzen gelegt.
Damit sich die vordere Platte dann noch über die hintere Matratze schieben
läst, muss sie höher gelegt werden, indem man die Langlöcher, in denen die
Führungsrollen fefestigt sind, ca. 12 mm nach unten verlängert.

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Ruckeln des Motors

Zur Beseitigung des Ruckelns an meinem 95 PS Motors beim Gaswegnehmen, habe mit einem Tantal-Kondensator 22 UF/16 V sehr gute Erfahrungen gemacht. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass aufgrund der höheren Temperaturbeständigkeit der 35V besser geeignet sein soll.

Der Kondensator wird am Stecker des Luftmengenmessers, unter der Gummitülle, zwischen dem Anschluss 2 (blau/rot, + und Anschluss 4 (weiß/braun, -) eingelötet.

Umrüstung auf Autogas

Aufgrund des hohen Verbrauchs und der steigenden Benzinkosten habe ich mich endlich entschlossen, meinen Bus mit dem Motor SS/ 92 PS mit einer kostengünstigen Venturianlage auf Autogasbetrieb umrüsten zu lassen.

Der größte Aufwand waren die Vorarbeiten, um den Gastank (70 l) unter der hinteren Rücksitzbank unterzubringen, ohne den Innenraum optisch zu verändern:

• Entfernen des Wärmetauschers von der   Fahrzeugheizung. Die verbleibende Öffnung habe ich mit einem Lochblech versehen.

• Verlegung des Ladegerätes in den seitlichen Kleiderschrank. Dafür musste in dem oberen Bereich ein Zwischenboden eingesetzt werden. Zuvor wurden darüber Entlüftungslöcher nach oben in den Schrank gebohrt.

• Entfernung des Holzfußbodens in diesem Bereich.

• Umbau des Ausströmers der Standheizung, und zwar so, dass die alte Austrittsöffnung weiter genutzt werden konnte. Da der Abstand zum Tank nur 1 bis 2 cm beträgt und die Temperaturen an dieser Stelle 100 Grad überschreiten, musste hier für eine optimale Isolierung gesorgt werden. Neue 90er Luftschläuche waren nur über Eberspächer-Händler zu beziehen.

• Da das Multiventil des Tanks etwas höher steht, mussten aus der Grundplatte der Sitzfläche in diesem Bereich ca. 10 x 10 cm ausgeschnitten werden.

Die Installation der Anlage einschl. Einbau des Tanks habe ich natürlich einer Fachwerkstatt überlassen.

Empfehlenswert für die Zavoli-Venturianlage ist die Fa. Schoof Kfz-Service in 41462 Neuss, Gladbacher Str. 404, Tel. 02131 466464.

Der Gaseinfüllstutzen befindet sich rechts neben dem hinteren Nummernschild.

Obwohl die Leistung des Motors etwas geringer ist und der Mehrverbrauch bei Gasbetrieb ca. 2 l beträgt, habe ich meine Entscheidung noch nicht bereut.

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Pro & Contra T3

Interessierte sollten sich unbedingt die Technik-Seiten von www.t3-aktuell.de ansehen, um sich dort über die Stärken und Schwächen des T3 informieren. Sie sind sehr informativ und zeigen u.a., worauf beim Kauf geachtet werden sollte. Leider ist der Link nicht mehr aktuell (11.10.2014).

Nachtrag vom 25.09.04:

Eine optimale Kaufberatung für den T3 Westfalia findet man in der Zeitschrift “Oldtimer Markt” (Ausgabe 7/2004) sehr ausführlich beschrieben mit vielen Fotos, allein 32 von Schwachstellen.

Drehzahlverringerung 5. Gang

Mich hatte schon immer die hohe Drehzahl des 5. Ganges und die damit verbundenen Motorgeräusche geärgert. Als nun eine Getriebereparatur durchgeführt werden musste, habe ich die Ritzel des 5. Ganges austauschen lassen (Übersetzung vorher 0,82, hinterher 0,77). Dies führte zu einer Drehzahlverringerung von ca. 230 U/min.

Positiv sind die geringen Motorgeräusche und eine Kraftstoffersparnis von bis zu 1 Liter.

Negativ ist die Verringerung der Höchstgeschwindigkeit und die schlechtere Beschleunigung.

Meiner Meinung nach nur zu empfehlen bei Motoren über 92 PS.

Falzrost

Um das Rosten der Karosseriefugen dauerhaft aufzuhalten, bin ich folgendermaßen vorgegangen:

Die befallenen Stellen mit einem 1mm-Bohrer ca. 5mm tief, mit einer leichten Neigung nach innen (bei senkrechten Fugen), angebohrt. Abstand der Bohrungen ca. 5 – 10mm.

In diese Bohrungen mit einer Injektionsspritze Oxyblock o.ä. gespritzt.

Diese Flüssigkeit besitzt sehr hohe Kriecheigenschaften, dringt somit in die kleinsten Spalten und verhindert dauerhaft weiteren Rostfraß. Nach ca. 12 Stunden (bei 20 Grad) könnten die behandelten Stellen bei Bedarf überlackiert werden.

Hochdachpflege

Rote California-Dächer haben leider die Eigenschaft, nach dem Polieren schnell den Glanz zu verlieren und matt zu werden. Ich selbst habe viele Pflegemittel mit wenig Erfolg ausprobiert. Selbst Westfalia konnte mir keinen besseren Vorschlag machen, als das Dach lackieren zu lassen.

Update 2013:

Letztendlich habe ich mich dazu entschlossen, das Dach neu lackieren zu lassen, da alle Pflegemittel nicht den gewünschten längerfristigen Erfolg hatten.

Update vom 13.06.2006:

Zu diesem Thema erreichte mich kürzlich noch ein Tipp von Cenk Uras:

Als professioneller KFZ-Aufbereiter noch ein Tipp zur Hochdach-Pflege: Erst einmal reinigen mit einem milden Lackreiniger und wenn das Dach noch nicht allzu verwittert ist, reicht meistens auch eine Wäsche mit „Yellow Clean“ – ein super Reiniger so gut wie für alles zu gebrauchen (zu beziehen unter www.microaktiv.de). Nach der Reinigung versiegelt man das Dach mit „Liquid-Glas Nautic“ – ein spezielles Polymer, was eine dünne glasartige Schicht auf das Hochdach legt. Danach hat man ca. 6 Monate Ruhe – auch bei knallender Sonne. Sind die 6 Monate rum, einfach eine neue dünne Schicht auftragen und man hat wieder ca. 6 Monate Ruhe. Zu beziehen unter www.petzoldts.de.

Reinigung der Dachluken

Nachdem ich vergeblich versucht habe, die Dachluken von außen mit den unterschiedlichsten Kunststoffreinigern, Lackreinigern, Polituren usw. zu reinigen, machte ich einen Versuch mit Akopads und war vom Erfolg begeistert.

Der Kunststoff war nach der Behandlung wieder weiß und glatt. Als Schutz gegen die UV-Strahlung habe ich anschließend Amor All aufgetragen.

Felgenkonservierung

Sicher habe nicht nur ich die Erfahrung gemacht, dass die vorderen Felgen durch den Abrieb der Scheibenbremsen sehr schnell verschmutzen und sich selbst mit Felgenreiniger schlecht reinigen lassen.

Abhilfe schafft da z.B. CeraFix, dass nur ein bis zwei Mal im Jahr dünn aufgetragen werden muss. Da sich der Schmutz nicht mehr festsetzen kann, lassen sich die so behandelten Felgen so problemlos reinigen, wie die mit den Trommelbremsen.

Toter Winkel

Das Problem mit dem toten Winkel des linken Außenspiegels ist leicht zu lösen, indem man den originalen Außenspiegel gegen einen mit gewölbtem Spiegelglas ersetzt.

Auf den ersten Blick sind die Spiegel identisch. Die Sichtverbesserung ist optimal, allerdings zuerst gewöhnungsbedürftig.

Diebstahlsicherung für Heck-Fahrradträger

Diese Diebstahlsicherung kann bei allen Fahrradhaltern eingesetzt werden, bei denen das untere Querrohr mit der Unterkante der Heckklappe abschließt.

Da zur Demontage z.B. des Fiamma-Fahrradhalters nur zwei Muttern mit einem 8 mm Maulschlüssel gelöst werden müssen (für jeden zugänglich), habe ich diesen mit einer einfachen Diebstahlsicherung versehen.

Wie dem Foto und der Skizze zu entnehmen ist, besteht sie aus einem 1 mm starken Edelstahlblech. Die Befestigung an der Haube erfolgt mit der mittleren M8-Schraube der Haubenverriegelung. Das andere Ende des Sicherungsbleches wird von unten mit zwei M5 Linsenkopfschrauben an das Querrohr der Halterung geschraubt, in das zuvor zwei Nietmuttern eingesetzt wurden. Diese Schrauben sind nur bei geöffneter Haube zugänglich und einschließlich des Sicherungsbleches bei geschlossener Haube nicht sichtbar.

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Diebstahlsicherung der Außenspiegel

Zur Diebstahlsicherung der Aussenspiegel hier ein Tipp von Herrn Dieter Herrmann aus Forchheim:

“Gegen Diebstahl der Außenspiegel, selbst erlebt, habe ich die Kreuzschlitze mit Zweikomponentenkleber (Epoxi) zugeklebt. Bei einem evtl. Austausch meinerseits, läßt sich das Harz mit einem spitzen Metallgegenstand leicht wieder herausbrechen, es schützt aber gegen den schnellen Zugriff eines Diebes.
Zusätzlich habe ich die Schrauben innen mit einer Art Splint versehen.”

Eine weitere Möglichkeit wäre der Austausch der vorhandenen Schrauben gegen Linsenkopfschrauben mit Innensechskant (möglichst aus Edelstahl), da “Inbusschlüssel” nicht so verbreitet sind wie Kreuzschraubendreher.

Verriegelung der Schiebetür

Innen:

Im oberen Führungsarm der Schiebetür befindet sich eine ca. 10mm Bohrung. Durch diese Bohrung habe ich von unten ein Stück Seil mit Schlaufe durchgeschoben und oben mit einem Knoten gesichert.
Ist die Tür geschlossen, wird die Schlaufe über einen vorhandenen Knopf gelegt, der wohl als Kleiderhaken gedacht ist.

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Außen:

Dort habe ich nach vielen Versuchen eine Verriegelung entwickelt, die verhindert, dass die Tür hinten ausschwenkt.

Aus verständlichen Gründen möchte ich diesen Tipp nur an einen kleinen Interessentenkreis persönlich weitergeben.

 

Nachtrag vom 29.11.2001:

Eine weitere Schiebetürverriegelung hat sich Anna Ehrsam aus München ausgedacht.

Diese Verriegelung besteht aus einem angepassten Holzstück, das in die Ausnehmung über dem Sicherungsknopf gesteckt wird.

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Durch diesen Tipp bin ich auf eine weitere Möglichkeit gekommen, um den Sicherungsknopf zu blockieren. Wie der Skizze zu entnehmen ist, handelt es sich auch um eine kleine Holzplatte, in die ein Holzdübel eingeklebt und ein Loch gebohrt wird.

Der untere Durchmesser entspricht dem des Sicherungsknopfes. Beim Einsatz dieser Verriegelung befindet sich der Sicherungsknopf in der unteren Bohrung und der Dübel darüber in der Ausnehmung.

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Schutz gegen das Aufbrechen der vorderen Türen

“Gegen das Aufbrechen der Fahrer-und Beifahrertüren durch den Ködergummi zwischen Griff und Türblech, habe ich einen ca.20mm breiten Edelstahlwinkel (ca.1mm dick) in den Griff hineingeschraubt. Damit ist es nicht mehr möglich mit einem Schraubenzieher oder einem Messer durch den Köder auf den Öffnungshebel zu drücken. Die Befestigungsschrauben sind von außen sichtbar und ebenfalls mit Harz vergossen. Sie sollen sogar sichtbar bleiben, um einen Aufbruchversuch möglichst schon optisch zu verhindern. Der Öffnungshebel innen muß etwas ausgefeilt werden um dem Winkel platz zu machen.”

Dieser Tipp stammt von Herrn Dieter Herrmann aus Forchheim

Zusätzliche Verriegelung der vorderen Türen

Dazu nutzt man die Lüftungskanäle in den Türen. Die einfachste Möglichkeit ist eine abgewinkelte Gewindestange (ca. M10), die durch eine Bohrung von innen in die senkrechten Holme in Höhe der Lüftungskanäle geschoben wird. Innen und außen mit einer selbstsichernden Mutter fixieren und innen zum Verstellen z.B. mit einer Flügelmutter versehen. Beim Verlassen des Fahrzeugs werden von innen die abgewinkelten Gewindestangen in die verschlossenen Türen geschwenkt und man verläßt das Fahrzeug durch die Schiebetür.

Durch diese Maßnahme wurde an der Brennerautobahn ein Einbruch verhindert. Man hat beide Türen entriegelt, indem man einen Schraubenzieher in die Dichtung zwischen Griff und Tür gestoßen hat. Eine verbesserte Variante ist auf dem Foto zu erkennen.

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Nachtrag vom 22.07.2001:

Eine weitere Möglichkeit, die vorderen Türen zu verriegeln, wäre der Einsatz von Drehriegeln, oder auch Vorreiberschlösser genannt. Sie finden hauptsächlich Verwendung im Schaltschrankbau. Vorteilhaft ist die kompakte, einbaufertige Einheit. Für die Montage muß pro Seite nur ein Loch mit einem Durchmesser von 22,5 mm in den Holm gebohrt werden. Hierfür sollte man möglichst einen Schälbohrer verwenden. Drehriegel bekommt man im Fachhandel in verschiedenen Ausführungen, wie z.B. mit Dreikant, Vierkant, Sterngriff und auch abschließbar. Mir gefällt die Ausführung mit Sterngriff am besten.

Hersteller ist u.a. die Firma Häwa in Wain.

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Zu beachten wäre, daß das Maß “b” der Schließzunge über 30 mm betragen muß. Um Beschädigungen an den Türen zu vermeiden, sollte man die Schließzunge mit einem dünnen Schlauch überziehen.

Defekte Frischwasseranzeige

Hier ein Tipp von Claus Winterhoff vom 02.06.2006 bei Problemen mit der Frischwasseranzeige:

Hier habe ich noch einen guten Tipp für T3-Benutzer, die Probleme mit der Frischwasseranzeige im Küchenteil haben. Meine Anzeige funktionierte nicht. Die aufwändige Fehlersuche ergab, dass weder ein neuer Geber noch ein neues Schaltelement nötig waren (jedes etwa je 70 Euro !!!)

Bei mir war nur die Masseverbindung zwischen Geber und Steuerungselement defekt (G33 im Schaltplan). Der Einbau eines neuen Masse-Kabels brachte die Lösung.

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Beschlagene Hochdachfenster

Mit der Zeit beschlagen die doppelten Kunststofffenster im Hochdach von innen. Zum Trocknen habe ich von innen unten links und oben rechts jeweils ein Loch mit ca. 5 mm Durchmesser gebohrt. In eine Bohrung wird ein passender Kuststoffschlauch gesteckt, der über einen angefertigten Adapter mit einem Staubsauger verbunden ist. Bei möglichst geringer Luftfeuchtigkeit läßt man den Staubsauger mit niedriger Leistung etwa eine halbe Stunde laufen, und die Scheibe ist wieder trocken. Anschließend werden beide Löcher mit Tesafilm verschlossen.

Hundegitter auf der Rücksitzlehne

Wie auf dem Foto zu erkennen ist, entsprechen die Abstände der senkrechten Rohre denen der Kopfstützenaufnahmen. Das waagrechte untere Rohr wurde an diesen Stellen auf ca. 12mm Durchmesser aufgebohrt. Zur Montage werden vier 12er Rohre (ca. 200 mm lang) in die Aufnahmen der Kopfstützen gesteckt. Darauf wird dann das Gitter geschoben (natürlich aus Edelstahl). Bei Bedarf können kopfstützen-ähnliche Polster auf dem Gitter befestigt werden.

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Liegefläche ohne Umklappen der Rücksitzbank

Dazu benötigt man erst einmal eine Toilettenbox, die genauso hoch ist wie die Sitzbank und eine Kantenlänge von mindestens 50cm hat.

In dieser Box befindet sich unten zur Fixierung der Toilette eine ausgesägte Holzplatte, die der Kontur der Toilette entspricht. Um den Schieber zu betätigen, ist die Box an dieser Stelle ausgenommen. Als Auflagepunkte für das “Klappbett” werden die in der Box befindlichen Rohre mit 15mm Durchmesser herausgeschoben.

Wie auf den Fotos zu sehen ist, hat die zusätzliche Staubox einen doppelten Deckel, von dem die obere Platte nach vorn geklappt wird. Auflagepunkte sind die schon erwähnten Rohre. Darauf wird nun ein Polster 70x70x10cm gelegt. Damit die Luft der Standheizung entweichen kann, hat die Box unten eine isolierte Ausnehmung. Die Rücksitzbank kann dann allerdings nur von einer Person normal genutzt werden. Wenn wir auf Reisen sind, nimmt meine Frau auf der Toilettenbox Platz.

Wie ohne Staubox diese Liegefläche möglich ist, habe ich skizziert. Die 3 Holzplatten sind mit Scharnieren verbunden. Dadurch kann diese Ausführung platzsparend unter das vorstehende Sitzpolster geklappt werden.

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Skizze zum Download

Tischplattenunterbringung

Bei Nichtgebrauch der Tischplatte wird diese über die beiden seitlichen Stauflächen geschwenkt. Dadurch werden beide Klappen und die Tür des hinteren Seitenschranks blockiert.

Wie den Fotos zu entnehmen ist, steht die Platte hochgeklappt gegen die Seitenwand, gehalten von einem Gurt mit Druckknopf. Die eine Druckknopfhälfte wurde unter die Tischplatte geschraubt, die andere am Gurt befestigt.

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Wassersparen

Sicher hatte nicht nur ich laufend Probleme mit dem Mikroschalter des Wasserkrans. Auch aus diesem Grunde habe ich statt dieses Schalters einen Taster rechts unterhalb der Besteckschublade so angebracht, dass er mit dem Knie betätigt werden kann (der Kran bleibt geöffnet).

Durch folgende Vorgehensweise kann z.B. beim Händewaschen mehr als 50% Wasser gespart werden: Knopf zum Anfeuchten der Hände kurz betätigen, Hände einseifen und anschließen erst wieder den Knopf zum Abwaschen drücken.

Ich habe einen Taster der Fa. Schlegel (bestehend aus Schaltelement AT2 und Pilztaster QXJV40) verwendet, der im Fachhandel für Industrieelektrik erhältlich ist.

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Wäscheleine (Hochdach)

Das Hochdach bietet sich dazu an, im oberen Bereich Wäscheleinen zu spannen, da die zu trocknende Wäsche von außen nicht sichtbar ist. Als Befestigungspunkte habe ich die Schrauben des Lukenrahmens und die der oberen Gardinenschiene verwendet. Um an die Rahmenschrauben zu kommen, müssen die Kunststoffstopfen entfernt werden. Die Schrauben werden etwas herausgedreht, die Leinen angeknotet und die Schrauben wieder angezogen. Ebenso verfährt man mit den Schrauben der Gardinenleiste. Wenn die Leinen über Kreuz gespannt werden, kann man über die untere Leine etwas breitere Wäschestücke hängen.

Handschuhfachverriegelung

Wenn das Schloss des Handschuhfaches nicht mehr richtig einrastet, liegt es meist am labilen Gegenstück. Wie auf dem Foto zu sehen ist, habe ich dieses Teil mit einer M4-Gewindestange und 2 Muttern stabilisiert. Ein Aufbiegen ist dann nicht mehr möglich.

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Schrumpfende Kantenumleimer

Mit den Jahren sind in den Schränken und Stauräumen meines California die Kantenumleimer hinter den Türen bzw. Klappen so geschrumpft, dass in den Ecken zwischen Schrankwand und Umleimer ein Spalt bis zu 5mm entstanden ist.

Diesen Spalt habe ich mit farblich passendem Silikon (in meinem Fall hellgrau) ausgefüllt, was kaum auffällt.

Stauraum statt Polster im Heck

Da dieser Bereich von unserem Hund genutzt wird, konnte auf das Polster verzichtet werden. Es wurde eine Holzplatte 1150 x 700 mm eingesetzt, die hinten mit einem senkrechten (nach unten) Brett (Höhe: 150 mm) versehen ist. Unter dieser Platte stehen nun Brötchen- bzw. Fischkisten  aus Kunststoff (Höhe: 120 mm), auf denen die Platte zur Klappe hin aufliegt. Direkt unter der Rückenlehne habe ich noch Platz für ein Abflußrohr (Durchmesser: 200 mm, Länge: 1100 mm) gelassen, in dem sich ein großes Tunnelvorzelt aus Polyester befindet. Wie auf dem Foto zu sehen ist, habe ich dieses Rohr mit 2 Sägeschnitten in Längsrichtung versehen. Dieses Stück dient als Deckel. Als Scharnier wurde innen und außen ein Gewebeband aufgeklebt. Die Enden wurden mit Holzdeckeln verschlossen.