Zusätzliche Verriegelung der vorderen Türen

Dazu nutzt man die Lüftungskanäle in den Türen. Die einfachste Möglichkeit ist eine abgewinkelte Gewindestange (ca. M10), die durch eine Bohrung von innen in die senkrechten Holme in Höhe der Lüftungskanäle geschoben wird. Innen und außen mit einer selbstsichernden Mutter fixieren und innen zum Verstellen z.B. mit einer Flügelmutter versehen. Beim Verlassen des Fahrzeugs werden von innen die abgewinkelten Gewindestangen in die verschlossenen Türen geschwenkt und man verläßt das Fahrzeug durch die Schiebetür.

Durch diese Maßnahme wurde an der Brennerautobahn ein Einbruch verhindert. Man hat beide Türen entriegelt, indem man einen Schraubenzieher in die Dichtung zwischen Griff und Tür gestoßen hat. Eine verbesserte Variante ist auf dem Foto zu erkennen.

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Nachtrag vom 22.07.2001:

Eine weitere Möglichkeit, die vorderen Türen zu verriegeln, wäre der Einsatz von Drehriegeln, oder auch Vorreiberschlösser genannt. Sie finden hauptsächlich Verwendung im Schaltschrankbau. Vorteilhaft ist die kompakte, einbaufertige Einheit. Für die Montage muß pro Seite nur ein Loch mit einem Durchmesser von 22,5 mm in den Holm gebohrt werden. Hierfür sollte man möglichst einen Schälbohrer verwenden. Drehriegel bekommt man im Fachhandel in verschiedenen Ausführungen, wie z.B. mit Dreikant, Vierkant, Sterngriff und auch abschließbar. Mir gefällt die Ausführung mit Sterngriff am besten.

Hersteller ist u.a. die Firma Häwa in Wain.

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Zu beachten wäre, daß das Maß “b” der Schließzunge über 30 mm betragen muß. Um Beschädigungen an den Türen zu vermeiden, sollte man die Schließzunge mit einem dünnen Schlauch überziehen.

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